Uhrenschieblehre richtig ablesen
Die Uhrenschieblehre besteht aus einer Schiene mit einer Hauptskala und einer Rundskala auf dem Messschieber.
Um das Messergebnis abzulesen werden volle Millimeter von der Strichskala der Schiene abgelesen und mit den auf der Rundskala angegebenen Millimeterbruchteilen addiert. Die Rundskala der hier abgebildeten Schieblehre hat eine Auflösung von 0,02 mm. Der Abstand von einem zum nächsten Teilstrich beträgt demnach 0,02 mm. Die in der Abbildung gezeigte Schieblehre zeigt also einen Wert von 20,20 mm an.

Da eine Umdrehung der Rundskala zwei Millimeter misst, tauchen sowohl auf der rechten, als auch auf der linken Hälfte die gleichen Millimeterbruchteile auf. Der Unterschied liegt einzig und allein darin, dass bei Messungen mit ungeraden Millimetern die Millimeterbruchteile auf der linken, mit geraden Millimetern auf der rechten Hälfte der Rundskala angezeigt werden. Somit steht der Zeiger bei Messungen beispielsweise von 8,60 mm und 10,60 mm auf derselben Stelle der rechten Hälfte der Rundskala, ebenso wie der Zeiger bei Messungen von 9,60 mm und 11,60 mm auf derselben Stelle der linken Hälfte steht. Die nachfolgende Abbildung macht dies deutlich.
